NetzwerkW(iedereinstieg)  Leverkusen

 Familie und Beruf

 

An dieser Stelle richten wir den Focus auf zwei spezielle Aspekte, die eine familienfreundliche Unternehmenskultur ermöglichen: Tipps zu einem klugen und zukunftsorientierten Wiedereinstiegsmanagement und gelungene Beispiele zur Teilzeitberufsausbildung.

 

Familienfreundliche Unternehmenskultur

 

Eine familienfreundliche Unternehmenskultur ist für viele engagierte gut ausgebildete Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen entscheidend bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes. Daher ist es in einem modernen Betrieb wichtig, dass ein professioneller Umgang mit familiär bedingten beruflichen Auszeiten gepflegt wird. Der Erfolg eines gut durchdachten Wiedereinstiegsmanagements wird sich schon bald in hoher Motivation der Fachkräfte und überdurchschnittlichem Engagement zeigen. Ein angenehmes Arbeitsklima und eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen führen dann sicher zur gewünschten langfristigen Personalbindung.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema:

 

Checklisten

Tipps für die Vorbereitung des Rückkehrgesprächs

Leitfaden zum Eltern-/Pflegezeitgespräch

Anzeige von Elternzeit

Protokoll Planungsgespräch

Pflegezeit und Familienpflegezeit

Checkliste Infomappe Werdende Eltern

Checkliste Infomappe Pflegende Angehörige

 

 

Teilzeitberufsausbildung in Leverkusen

 

Haben Sie Fragen zur Teilzeitberufsausbildung in Leverkusen? Antworten bekommen Sie hier:

 

Arbeitgeberservice Rhein-Berg/Leverkusen der Agentur für Arbeit

Volker Zilles

Tel. 02202 9333 234

bergischgladbach.241-arbeitgeber-service@arbeitsagentur.de

www.arbeitsagentur.de

 

Industrie- und Handelskammer zu Köln

Carsten Berg

Tel. 0221 1640 640

carsten.berg@koeln.ihk.de

www.ihk-koeln.de

 

Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

Regine Bültmann-Jäger

Tel. 02202 9359 16

bueltmann-jaeger@handwerk-direkt.de

www.handwerk-direkt.de

 

Offene Jugendberufshilfe/KJA LRO gGmbH

Ansgar Lutz

Tel. 02171 49955

ansgar.lutz@kja.de

www.ojb.kjw-lev.de

 

 

In Leverkusen bieten zwei Bildungsträger unterschiedliche Angebote zur Ausbildung in Teilzeit an. Auch hier finden Sie kompetente Ansprechpersonen, die Sie informieren:

 

Kolping Bildungswerk

Diözesanverband Köln e.V.

Teilzeitberufsausbildung für allein erziehende Mütter

Bildungsstätte Leverkusen

Altstadtstr. 13, 51379 Leverkusen

Tel. 02171  945640

www.kbw-koeln.de

 

Lydia Feucht

lydia.feucht@kbw-leverkusen.de

Burkhard König

burkhard.koenig@kbw-leverkusen.de

 

 

Wuppermann Bildungswerk Leverkusen GmbH

Hemmelrather Weg 203

51377 Leverkusen

www.wuppermann-bildungswerk.de

Martina Pfingst

Tel. 0214 87610-34

m.pfingst@wuppermann-bildungswerk.de

 

 

 

Gute Beispiele von und für Unternehmen

 

Die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für Frauen und insbesondere alleinerziehende Frauen, häufig ein Hindernis, überhaupt eine Berufsausbildung zu beginnen. So wird ihnen die Aufnahme einer qualifizierten und vor allem existenzsichernden Erwerbstätigkeit erschwert. Die dauerhafte Abhängigkeit von Transferleistungen droht.

Das kann nicht im Sinne einer Gesellschaft sein, die Frauen wie Männer als verantwortlich für das gelingende Aufwachsen von Kindern ansieht. Aus diesem Grund ist es Leverkusener Akteurinnen und Akteuren im NetzwerkW wichtig, die Möglichkeiten der Teilzeitberufsausbildung darzustellen und weitere Betriebe für diese Ausbildungsvariante zu gewinnen.

 

Zwei Leverkusener Betriebe stellen ihre Erfolgsgeschichten vor:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Corinna Depel, Marktleitung REWE City, Leverkusen-Opladen

 

Mit der Ausbildung in Teilzeit haben wir im Grunde erst mit der Einstellung von Frau Eimer begonnen. Es ist für uns sehr wichtig, gute Fachkräfte und gute Auszubildende zu finden.

Für junge Eltern oder Menschen, die aus anderen Gründen keine Vollzeitausbildung machen können, ist es wiederum wichtig, einen Arbeitgeber zu finden, der die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung bietet. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird so immer mehr zu einem ausschlaggebenden Faktor bei der Arbeitgeberwahl.

Seit  2011 sind alle Filialen der REWE West mit dem Audit berufundfamilie* zertifiziert. Die daraus resultierenden Maßnahmen, die wir als Arbeitgeber nun anbieten können, haben sich auf das gesamte Team positiv ausgewirkt. Auch die Ausbildung in Teilzeit zählt dazu.

Mit Frau Eimer haben wir eine Mitarbeiterin gewonnen, die bereits in ihrer Ausbildung exzellente Leistungen erbrachte und nun ein engagiertes, motiviertes und flexibles Mitglied der Belegschaft ist. Natürlich galt es anfangs einige Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Dabei war aber auch Frau Eimer selbst sehr aktiv, um praktikable Lösungen zu finden.

Auszubildende in Teilzeit sind in der Regel Auszubildende mit Familienverantwortung. Da läuft nicht immer sofort alles glatt, und als Arbeitgeber muss man da schon etwas mehr Geduld haben. Es bedeutet aber auch, Vertrauen in die Mitarbeiterin zu setzen und gemeinsam nach Wegen zu suchen.

Unterstützung fanden wir dabei auch durch das Kolping Bildungswerk*, das quasi als Schnittstelle fungierte und Frau Eimer insbesondere bei den schulischen Belangen mit Rat und Tat zur Seite stand. Inzwischen bildet REWE West in zehn weiteren Filialen mehrere Auszubildende in Teilzeit aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jennifer Eimer, Einzelhandelskauffrau, REWE City, Leverkusen-Opladen

 

www.rewe.de

 

Ich wollte eigentlich schon immer eine ‚richtige Ausbildung‘ machen und hatte mich auch schon um einen Ausbildungsplatz beworben. Dann kamen jedoch kurz hintereinander meine drei Kinder,

die jetzt 8 und 10 Jahre alt sind, die jüngsten sind Zwillinge. Ich war alleinerziehend und mein Umfeld riet mir, doch einen Minijob anzunehmen. Das kam für mich aber überhaupt nicht in Frage, ich habe mich durchgesetzt und selbst einen Ausbildungsplatz gefunden.

Unterstützung fand ich dabei durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kolping Bildungswerkes. Besonders im schulischen Bereich, vor allem vor der Prüfung, hat mir das auch später sehr geholfen.

Meine Familie mit dem Beruf zu vereinbaren war schon eine echte Herausforderung. Aber mein Arbeitgeber und die Kolleginnen in der Filiale unterstützten mich durch ihr Verständnis und Vertrauen. Ich denke, es ist ein ‚Geben und Nehmen‘: ich kann am Abend keinen Dienst machen, dafür bin ich aber zu anderen Zeiten flexibel und arbeite zum Beispiel auch am Wochenende.

Nach der zweijährigen Ausbildung als Verkäuferin habe ich noch ein Jahr verlängert und den Abschluss als Einzelhandelskauffrau geschafft.

Meine Arbeit macht mir Spaß - neben regelmäßig wiederkehrende Tätigkeiten gefällt mir die Abwechslung durch den Kontakt mit Stammkunden und neuen Kunden. Ich verkaufe gerne, das Betriebsklima hier ist gut, und ich habe nicht vor, mir in nächster Zeit eine andere Stelle zu suchen.

 

http://www.kbw-koeln.de/standorte/leverkusen/

http://www.beruf-und-familie.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heike Heidemann, Verwaltungsleitung Wuppermann Bildungswerk Leverkusen GmbH

Ralf Friedl, Ausbildungsleitung Wuppermann Bildungswerk Leverkusen GmbH

 

Wir bilden aktuell zum dritten Mal eine Bürokauffrau in Teilzeit aus. Dahinter steht auch der  Wunsch, Frauen mit Familienverantwortung die Chance auf eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen. Teilweise kennen wir doch selber die Schwierigkeit, den Spagat zwischen Beruf und Familie zu bewerkstelligen.

Dieses Arrangement hat für uns einen klaren Vorteil: wir haben hier Auszubildende, die wissen, was es heißt,  Verantwortung - auch für andere - zu übernehmen. Das wirkt sich positiv auf die Qualität der Arbeit aus, denn diese Frauen sind zielstrebig, motiviert und sehr zuverlässig, was Absprachen betrifft. Die Anforderungen in der Berufsschule werden von unseren Auszubildenden in vorbildlicher Weise erfüllt - die Lehrkräfte schätzen die Mütter sogar sehr.

Die Ausbildung in Teilzeit sollte aus unserer Sicht in nahezu jedem Betrieb möglich sein. Erforderlich ist natürlich eine gewisse Anpassungen in den Arbeitsabläufen, um den Informationsfluss sicherzustellen oder Geschäftszeiten kundenfreundlich zu gestalten. Das ist vielleicht eher in größeren Betrieben möglich. Aber auch für kleinere Betriebe ist die Größe der Belegschaft kein Ausschlusskriterium. Teilzeit- und damit auch die Teilzeitberufsausbildung ist nämlich kein starres Modell: von 20 (auf Antrag und damit Verlängerung der Ausbildungszeit) bis bspw. 35 Arbeitsstunden wöchentlich ist alles möglich. Denkbar wären auch flexible Arbeitszeiten, die sowohl dem Arbeitgeber als auch der/dem Auszubildenden nutzen (z. B. samstags, wenn die Kinderbetreuung der andere Elternteil zuhause ist).

Frauen mit Familienverantwortung werden häufig als Auszubildende abgelehnt, auch weil Ausfallzeiten durch Betreuungslücken befürchtet werden. Dabei haben die meisten der Frauen in der Regel bereits ein soziales Netz, das sie schon unterstützt, bevor sie sich dazu entschließen, eine Ausbildung in Teilzeit zu beginnen. Auch hier wird wieder die pragmatische und zielorientierte Arbeitsweise unserer Auszubildenden in Teilzeit deutlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Priscila McConnell, Auszubildende in Teilzeit, 1. Lehrjahr Wuppermann Bildungswerk Leverkusen GmbH

 

Mit meinem Alter bin ich sicher nicht die klassische Auszubildende, ich habe zwei Söhne, die schon 13 und 15 Jahre alt sind. Eine Zeit lang habe ich als Aushilfe bei einer Sprachschule in Leverkusen gearbeitet und mir gefiel die Arbeit im Büro schon damals sehr. Darum bin ich sehr froh, dass ich hier die Chance bekommen habe, eine Ausbildung als Bürokauffrau anzufangen. Ich arbeite hier in der Woche 30 Stunden, der Berufsschulunterricht findet als Block statt. Zum Glück sind meine Jungs sehr selbständig; sie organisieren sich in der Zeit nach der Schule weitestgehend alleine, so dass ich mir hier während der Arbeitszeiten keine Sorgen machen muss. Im Notfall könnte aber zum Beispiel auch meine nette Nachbarin einspringen.

Es ist schön, jeden Tag zu einer Arbeit gehen zu können, die mir Spaß macht. Ich hoffe, einen guten Abschluss zu machen. Das ist mir sehr wichtig, um weiter alleine für mich und meine Kinder sorgen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immane Ziat, Bürokauffrau, Teilzeitberufsausbildung beim Wuppermann Bildungswerk Leverkusen GmbH

 

www.wuppermann-bildungswerk.de

 

Nach dem Abitur in Marokko habe ich noch einen Deutschkurs absolviert und bin dann mit 19 Jahren nach Deutschland gekommen. An der Uni Köln besuchte ich zunächst das Studienkolleg. Später nahm ich  an der Fachhochschule Köln-Deutz, das Studium der Elektrotechnik Fachrichtung Informationstechnik auf, entschied mich aber nach einiger Zeit doch für eine praktische Ausbildung.

Meine Kinder waren 2 und 6 Jahre alt, als ich die Ausbildung zur Groß- und Einzelhandelskauffrau bei einer Leverkusener Firma begann. Ich merkte aber schnell, dass die Ausbildung in Vollzeit nicht mit meinen Familienaufgaben zusammen passte.

Ich fand dann hier beim Wuppermann Bildungswerk die Ausbildungsstelle in Teilzeit und konnte meine Ausbildung abschließen. Mein Mann hat mich während der Ausbildungsjahre sehr unterstützt. Heute bin ich stolz, es geschafft zu haben, und auf eigenen Beinen zu stehen. Für mich war es immer selbstverständlich, eine eigene Berufstätigkeit neben der Familienarbeit aufzunehmen, auch weil ich ein Vorbild für meine Tochter und meinen Sohn sein möchte.

Aktuell bin ich auf der Suche nach einer Arbeitsstelle, in der ich Familie und Beruf miteinander vereinbaren kann. Ich könnte mir aber auch vorstellen, mich weiter zu qualifizieren und vielleicht noch einmal zu studieren.

 

 

Bündnis Teilzeitberufsausbildung in der Region Köln

 

Unter Federführung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf der Region Köln wurde ein Flyer mit Tipps und Hinweisen zur Teilzeitberufsausbildung veröffentlicht. Die Bündnistreffen finden einmal im Jahr statt; aktuell wird das Gremium von der Agentur für Arbeit koordiniert.

Den Flyer finden Sie hier: http://www.leverkusen.de/leben-in-lev/downloads/frauen/Flyer_Teilzeitberufsausbildung_Buendnis_Region_Koeln.pdf

 

Vom Frauenbüro der Stadt Leverkusen gibt es eine Checkliste für potenzielle Auszubildende in Teilzeit: http://www.netzwerkw-leverkusen.de/assets/checkliste-tza.pdf

 

Die Agentur für Arbeit hat einen neuen Praxisorientierten Leitfaden zum Thema „Chancen bieten – Teilzeitberufsausbildung ermöglichen“ herausgebracht.

Hier finden Sie auch Hinweise auf die „Teilzeitumschulung“ und deren mögliche Förderung:

https://www3.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mjaw/~edisp/egov-content500646.pdf?_ba.sid=EGOV-CONTENT500649

 

 

Familienbewusstes Personalmanagement

 

Berufliche Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger besitzen häufig einen mittleren bis hohen Bildungsabschuss, haben in der Regel bereits berufliche Erfahrung gesammelt, sind lebenserfahren und darin geübt, Stress zu bewältigen.

Sie sind vielfach hoch motiviert, im Beruf noch einmal durchzustarten.

Die Vorteile einer familienfreundlichen Personalpolitik gelten auch für mittelständische Unternehmen. Studien besagen: die Beschäftigten sind produktiver, motivierter und fehlen seltener.

 

Familienorientierte Personalpolitik für KMU

Das Bundesfamilienministerium für Familien, Senioren, Frauen und Gesundheit hat gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Audit Beruf und Familie und dem Erfolgsfaktor Beruf und Familie ein Checkheft für kleine und mittlere Unternehmen herausgebracht. Hier finden Sie Maßnahmen, die ohne hohen finanziellen und personellen Aufwand umgesetzt werden können

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/checkheft---familienorientierte-personalpolitik-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen/96120?view=DEFAULT

 

Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie

Auf dieser bundesweit größten zentralen Plattform finden Sie beispielsweise Informationen zu betrieblicher Kinderbetreuung, familienbewussten Arbeitszeiten oder der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Zugleich können Sie sich hier mit anderen Unternehmen vernetzen und so von den positiven Erfahrungen anderer profitieren. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.

http://www.erfolgsfaktor-familie.de

 

berufundfamilie

Das audit berufundfamilie unterstützt Unternehmen, eine familienbewusste Personalpolitik nachhaltig umzusetzen. Es ist das strategische Managementinstrument zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Empfohlen von den führenden deutschen Wirtschaftsverbänden BDA, BDI, DIHK und ZDH steht das audit berufundfamilie unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin und des Bundeswirtschaftsministers

http://www.beruf-und-familie.de

 

 

Gute Beispiele gibt es viele. Hier finden Sie interessante Veröffentlichungen zu familienbewussten Arbeitszeiten oder zum Wiedereinstiegsmanagement:

 

http://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/res/9CFBC83F2C7E89B9C1257B2C0034ADDC/$file/Tarifpolitik_fuer_Familienbewusste_Arbeitszeiten.pdf

 

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=184180.html

 

http://www.wfg-kreis-unna.de/fileadmin/Aktuelles/Publikationen/Leitfaden_Aus_und_Wiedereinstieg_gestalten.pdf

 

 

Stand 2018